Ein Preisvergleich bearbeitet nicht das gesamte zur Verfügung stehende Angebot, sondern allein die Preise der gelisteten Händler.
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Gewöhnlich berechen Preisvergleichsseiten dem Benutzer nichts für die Inanspruchnahme. Die Preisvergleiche refinanzieren sich über Provisionen, die Sie von den angeschlossenen Internetshops beziehen.
Das Problem besteht darin, dass er (der Vergleich) zwar den günstigsten Preis für ein gegebenes Produkt finden hilft, und die dabei möglichen Einsparungen sind z. T. wirklich überaus hoch. Der Preisvergleich nutzt aber nur bedingt bei der Ermittlung nach dem am Besten geeigneten Produkt, denn der Preis ist lediglich EIN Auswahlkriterium
Folglich sollte man im Grundsatz im Vorhinein präzise begreifen, was man braucht, denn anderenfalls macht auch das Durchstöbern einer Preisvergleichsseite keinen wirklichen Spass.
Leider Gottes ist das Einkaufen immer stärker durch eine stetig ansteigende Produktvielfalt ziemlichkomplex geworden. Wer im Sportgeschäft nach Sportschuhen fragt , der wird vom Verkäufer wohl nur ein müdes Lächeln ernten.
Sobald einzelne Produkte bzw. Angebote nicht mehr korrekt identisch und damit vergleichbar sind, kommt der Online Preisvergleich als Entscheidungsgrundlage beim Shoppen an seine Grenzen.
Auf den meisten Preisvergleichsseiten findet der Anwender weiterführende Daten, wie z.B. Testberichte und die Meinungen anderer Kunden, welche die Suche nach dem vermeintlich besten vereinfachen sollen.
Ein potentieller Kunde, der nicht ausschließlich nach dem billigsten, sondern nach der besten Lösung sucht, sollte sich im Vorfeld ein wenig mehr Gedanken über dein eigenen Bedarf sowie die Kaufkriterien für die jeweilige Produktgattung machen.
In den letzten Jahren bildeten sich verstärkt auch spezialsisierte Preisvergleichsportale, die nicht mehr das komplette Angebot an Gütern und Dienstleistungen abbilden, sondern sich auf ein bestimmtes Segment konzentrieren (z.B. Medikamente).